Laut der aktuellen AHK World Business Outlook Spring 2026-Umfrage betrachten deutsche Unternehmen in Kenia das Land weiterhin als strategisches Sprungbrett für Ostafrika. Die Unternehmen berichten von einer starken aktuellen Geschäftsentwicklung und bleiben zugleich vorsichtig optimistisch hinsichtlich des künftigen Wachstums. Die meisten erwarten dabei stabile Marktbedingungen.
Die Investitionsabsichten bleiben positiv: Unternehmen stärken ihre lokalen Aktivitäten durch höhere Ausgaben, den Ausbau ihrer Lieferantennetzwerke und größere Bestandsmengen, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber globalen Störungen zu erhöhen. Trotz anhaltender externer Belastungen wie steigenden Energiekosten und Problemen in den Lieferketten planen rund 85 % der Unternehmen keine Verlagerung ihrer Produktion.
Die Ergebnisse bekräftigen Kenias Position als widerstandsfähiger und attraktiver regionaler Knotenpunkt. Dazu tragen starke Marktfundamentals, der Ausbau der Infrastruktur und das langfristig gewachsene Vertrauen in die Wirtschaft bei.