Der Deutsch-Kenianische Business Day in Berlin brachte politische Entscheidungsträger, Unternehmen und Institutionen beider Länder zusammen, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken und den Dialog in konkrete Maßnahmen zu überführen.
Neben den bilateralen Regierungsverhandlungen zeigte die Veranstaltung neue Chancen für nachhaltige Investitionen, den Ausbau von Kompetenzen und langfristige Partnerschaften über verschiedene Branchen hinweg – darunter erneuerbare Energien, Landwirtschaft, Gesundheitswesen, verarbeitendes Gewerbe und die digitale Wirtschaft.
Als Mitorganisator war die AHK Ostafrika – Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika – stolz darauf, sich an Diskussionen über eine praxisnahe Zusammenarbeit zu beteiligen. Dabei ging es unter anderem um die Arbeitsmobilität: Die Teilnehmenden erörterten, wie sich Kompetenzpartnerschaften stärken und qualifiziertes kenianisches Talent besser mit deutschen Arbeitgebern vernetzen lässt.
Der wichtigste Erfolg des Tages war das sichtbare Zeichen des 11. Memorandums der Vereinten Nationen (MoU), das die gemeinsame Zusammenarbeit in strategischen Bereichen weiter ausbauen soll. Dazu zählen die digitale Transformation, Künstliche Intelligenz, erneuerbare Energien, klimafreundliche Agrarwirtschaft, industrielle Fähigkeiten sowie die Entwicklung der E-Mobilität.
Die Gespräche bekräftigten Kenias Position als Deutschlands wichtigster Markt in Ostafrika und als strategischer Partner für eine nachhaltige wirtschaftliche Transformation.
Wir danken dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), GIZ Kenya sowie dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft (German-African Business Association) für ihre Unterstützung. Ebenso danken wir unseren Partnern und teilnehmenden Unternehmen dafür, dass die Veranstaltung ein Erfolg war. Wir freuen uns darauf, diese Zusagen in dauerhafte Partnerschaften zu überführen.