Delegation für erneuerbare Energien und Digitalisierung vom Baden‑Württemberg nach Kenia.
Gemeinsam mit Baden-Württemberg International (BW_i) veranstaltete die AHK Eastern Africa – Delegation der Deutschen Wirtschaft und Industrie für Ostafrika – eine Wirtschaftsdelegation vom 22. bis 24. April 2026 in Kenia. Der Schwerpunkt lag auf erneuerbaren Energien und der Digitalisierung.
Das Programm kombinierte Unternehmensbesuche, hochrangige Gespräche und strukturiertes B2B-Networking. So erhielten die Delegierten aus Baden-Württemberg einen praxisnahen Überblick über den kenianischen Markt und wurden mit potenziellen Geschäftspartnern sowie institutionellen Akteuren in zentralen Branchen in Kontakt gebracht.
Die Delegation wurde geleitet von Philipp Marx (Baden-Württemberg International (BW_i)) und Susanne Glaser (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg). Gemeinsam brachten sie folgende Personen zusammen: Pamela Amann (Hydi Innovation), @Mamoudou Ba Cisse (CIPON), Dr. Alexander A. Jurack (于安得) (Korntex | High-Visibility Workwear), Parag Sankhavara (Parsetu), Prof. Dr. Ulrich Zeitel (FORUM • Institut für Management GmbH), Philipp Keil (Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)), Dr. Tobias Adamczyk (Green Space Center Baden-Württemberg), Meshack Kipkemoi sowie joyce lochuch (Falkenstein Projektmanagement GmbH).
Zu den wichtigsten Austauschformaten gehörten Besuche vor Ort bei Sun King (netzunabhängige Solar- und PAYG-Energielösungen mit lokaler Fertigung), Octavia Carbon (Direct Air Carbon Capture und geothermische Energie), iHUB Nairobi (eine führende Plattform für digitale Innovation, Tech-Unternehmertum und Startup-Unterstützung) sowie Kapa Oil Refineries Limited. Die Raffinerien stehen für groß angelegte Fertigung mit starkem Fokus auf Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz.
Das Programm umfasste außerdem ein Business-Dinner mit deutschen Unternehmen und Institutionen, die in Kenia aktiv sind, sowie einen Networking-Empfang, den 𝐇.𝐄. 𝐒𝐞𝐛𝐚𝐬𝐭𝐢𝐚𝐧 𝐆𝐫𝐨𝐭𝐡, der deutsche Botschafter in Kenia, ausrichtete. Hinzu kam ein Business-Frühstück mit kenianischen Unternehmen, bei dem Branchenkenntnisse, Unternehmenspräsentationen und gezielte B2B-Gespräche zusammenkamen.