Heute Morgen hat die AHK Eastern Africa – Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika – eine kleine Gruppe deutscher Unternehmen zu einem offenen Austausch über Erweiterte Produzentenverantwortung (EPR) in Kenia zusammengebracht.
Die Diskussion konzentrierte sich auf die praktischen Realitäten der Umsetzung. Dabei traten mehrere wiederkehrende Themen hervor: anhaltende Unsicherheiten bei den Kostenstrukturen, die sich weiterentwickelnde Rolle der 𝐏𝐫𝐨𝐝𝐮𝐜𝐞𝐫 𝐑𝐞𝐬𝐩𝐨𝐧𝐬𝐢𝐛𝐢𝐥𝐢𝐭𝐲 𝐎𝐫𝐠𝐚𝐧𝐢𝐬𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬 (𝐏𝐑𝐎𝐬) sowie Lücken in der unterstützenden Infrastruktur.
Die Teilnehmenden betonten, dass es klarere Vorgaben, mehr Transparenz und eine bessere Koordination braucht, um eine wirksame Compliance zu unterstützen. Einigkeit bestand darin, dass der fortgesetzte Dialog wichtig ist, um einen vorhersehbaren und praktikablen EPR-Rahmen mitzugestalten.
Die Erkenntnisse aus der Sitzung werden in die von AHK und GFS im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt entwickelten EPR-Prozessrichtlinien einfließen.
Wir danken BASF, Siemens, DHL, Everllence und Wilo East Africa für ihre Beiträge.